Die Arbeitsgruppe setzt sich aus DozentInnen der Pädagogisch-Theologischen Institute und Einrichtungen der Landeskirchen zusammen, die für den Evangelischen Religionsunterricht in der Grundschule zuständig sind. Zentrale Aufgaben sind die religionspädagogischen Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote. Darüber hinaus geht es um Beratungen für einen qualitativ guten Religionsunterricht, fachliche Stellungnahmen (z.B. zu neuen Lehr- bzw. Bildungsplänen) und die Erstellung neuer Materialien (z.B. Handreichungen, Unterrichts-, Schulgottesdienstmodelle …).
Die AG trifft sich einmal jährlich abwechselnd in einem Institut einer Kollegin/ eines Kollegen innerhalb der EKD. Diese Zusammenkünfte dienen dem Austausch und der inhaltlichen Fortbildung. Im Mittelpunkt stehen Themen zu aktuellen religionspädagogischen und didaktischen Herausforderungen, z.B.: „Kompetenzorientierung“, „Was ist ein qualitativ guter RU?“, „Inklusive Bildung“. „Der RU vor der Herausforderung religiös-weltanschaulicher Pluralität“ …
Zum Profil der Tagungen gehört auch eine „Materialbörse“, bei der gegenseitig Beispiele und Materialien aus der konkreten Fortbildungsarbeit sowie aktuelle Veröffentlichungen vorgestellt werden.
Der Austausch über die landeskirchlichen Grenzen lässt Entwicklungen (z. B. zur Stellung des Religionsunterrichts) erkennen und ermöglicht für die eigene Arbeit fachlich wichtige Erkenntnisse.
Wer wir sind
Sprecherinnen:
Nadine Glage, Religionspädagogisches Zentrum Kaiserslautern ökumenisch
Christine Schneider, Religionspädagogisches Institut Baden
News
Künstliche Intelligenz im evangelischen Religionsunterricht: Zwischen Effizienzversprechen, ethischer Urteilsbildung und theologischer Verantwortung
Olav Richter (RPI Karlsruhe) entfaltet, warum das zentrale evangelische Kriterium für KI im Religionsunterricht nicht Effizienz ist, sondern Freiheit und die Fähigkeit zum eigenen Urteil. Der Beitrag prüft generative KI auf Bias und Ausschlüsse, bestimmt ethische Urteilsbildung und theologische Deutung als nicht delegierbar, diskutiert die Simulation von Nähe durch Chatbots kritisch und skizziert eine KI-Didaktik, die auf tiefere Urteilsprozesse statt schnellere Produkte zielt. Zuerst erschienen in den Badischen Pfarrvereinsblättern 7/2026, hier als OER unter CC BY 4.0 wiederveröffentlicht.
Mit OER zu einer Kultur des Teilens – Zwischenfazit-Tagung vom FOERBICO-Projekt
Die Bekanntheit von OER ist in den letzten Jahren gestiegen, doch Fragen zur Zusammenarbeit von OER-Communities, zur kollaborativen Materialentwicklung und zu einer gelebten Kultur des Teilens bleiben. Die FOERBICO Zwischenfazit-Tagung 2026 in Nürnberg widmete sich diesen Themen mit Impulsen aus Forschung, Praxis und interaktiven Formaten.
Digitale Offenheit braucht fachwissenschaftliche Tiefe: OER-Qualität im Projekt TiRU
Die Integration von OER in der Lehrer:innenbildung eröffnet innovative didaktische Gestaltungsspielräume, geht jedoch mit Herausforderungen hinsichtlich der Qualitätsentwicklung einher. Am Beispiel des Projekts TiRU an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik der Goethe-Universität Frankfurt wird ein Qualitätsentwicklungsprozess vorgestellt, der im Rahmen des FOERBICO-Projekts durch eine Beratung zu OER-Qualitätskriterien operationalisiert wurde. Der Beitrag analysiert Gelingensbedingungen qualitätsorientierter OER-Entwicklung und geht der Frage nach, wie Qualitätskriterien nicht nur evaluativ angewendet, sondern konstitutiv in die Materialentwicklung integriert werden können.
Quelle
- Relays
- wss://amb-relay.edufeed.org
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Materialien
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