relilab 2026/2027 – Religiöses Lernen in und mit digitalen Medien – Jesus als Serienheld? „The Chosen“ kritisch im RU reflektieren (reli.werkstatt 12/2026_2027)
Die reli.werkstatt bietet kurze thematische Inputs und bietet die Möglichkeit zu Austausch und Praxis.
2026_2027
Ab November 2026 läuft die 6. Staffel der erfolgreichen US-Serie „The Chosen“. Diese freie filmische Adaption des Lebens Jesu fasziniert ein Millionenpublikum, wirft aus religionspädagogischer und theologischer Sicht jedoch berechtigte Fragen auf. Wie lässt sich das Phänomen „The Chosen“ konstruktiv, aber vor allem kritisch im Religionsunterricht behandeln? Dazu nehmen wir die Serie – und insbesondere die aktuelle 6. Staffel – religionsdidaktisch in den Blick und beleuchten das Spannungsfeld zwischen popkultureller Inszenierung, historischem Jesus und subjektiver Aneignung.
Zum Format reli.werkstatt: Die Regionalgruppe NRW des relilab bietet in etwa zweiwöchigem Rhythmus ein Werkstattangebot an, das das breite Angebot des relilab ergänzen möchte. Die Werkstatt wird jeweils eingeleitet mit einem Input zu einem wechselnden Thema: Mal steht ein digitales Tool oder die Welt des Digitalen im Fokus, mal sind theologische Fragestellungen leitend, mal bildet die Herausforderung wachsender Heterogenitäten unter den Schülerinnen und Schülern für den Religionsunterricht den Schwerpunkt der digitalen Fortbildungsstunde. Die Werkstätten bieten darüber hinaus Zeit zum thematischen Austauschen und praktischen Ausprobieren des Vorgestellten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wer eine Teilnahmebescheinigung für eine oder mehrere Werkstätten haben möchte, melde sich bitte im Vorfeld an auf der Homepage des Instituts für Lehrerfortbildung NRW.
In der reli.werkstatt am 9. März 2027 sind Dr. Stefan Klug und Saskia Breuer vom Erzbistum Paderborn, eure Referenten.
Die Veranstaltung trägt zur Medienkompetenzentwicklung in folgendem Bereich bei: 4.2 Gestaltungsmittel, 5.3 Identitätsbildung (gemäß Medienkompetenzrahmen NRW).
Beitragsbild: Holsteiner Treppe, Wuppertal; Frank Vincentz 2008 (CC BY-SA 3.0) via wikipedia.de.