Digitale Unsterblichkeit (reli.werkstatt 06/2025)
Die reli.werkstatt bietet kurze thematische Inputs und bietet die Möglichkeit zu Austausch und Praxis.
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Zum Format reli.werkstatt: Die Regionalgruppe NRW des relilab bietet in etwa zweiwöchigem Rhythmus ein Werkstattangebot an, das das breite Angebot des relilab ergänzen möchte. Die Werkstatt wird jeweils eingeleitet mit einem Input zu einem wechselnden Thema: Mal steht ein digitales Tool oder die Welt des Digitalen im Fokus, mal sind theologische Fragestellungen leitend, mal bildet die Herausforderung wachsender Heterogenitäten unter den Schülerinnen und Schülern für den Religionsunterricht den Schwerpunkt der digitalen Fortbildungsstunde. Die Werkstätten bieten darüber hinaus Zeit zum thematischen Austauschen und praktischen Ausprobieren des Vorgestellten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wer eine Teilnahmebescheinigung für eine oder mehrere Werkstätten haben möchte, melde sich bitte im Vorfeld an auf der Homepage des Instituts für Lehrerfortbildung NRW.
In der reli.werkstatt am 24. März 2026 sind Stefan Klug, Burkhardt Nolte und Saskia Breuer, Erzbistum Paderborn, eure Referent/innen.
Thema:
Geboren, um unsterblich zu werden? Künstliche Intelligenz, Human Enhancement – und die Perspektive der Religion
Die rasante Entwicklung in den Bereichen Biotechnologie, Künstliche Intelligenz und Neurotechnologie eröffnet neue Möglichkeiten zur Verbesserung menschlicher Fähigkeiten. Diese Innovationen werfen jedoch auch existenzielle Fragen zur Identität, Ethik und zum grundlegenden Verständnis des Menschen als Geschöpf Gottes auf.
Auch nach dem Tod mit dem geliebten Menschen noch weiter kommunizieren? Mit KI ist das schon jetzt kein Problem. Bei Geburt einen Chip einpflanzen, der biometrische Daten überprüft und die Gesundheit des Menschen von Geburt an kontrolliert und begleitet: noch Science-Fiction oder bald schon Realität? Wird der Mensch immer mehr zum Schöpfer mit dem Ziel, die eigene Vergänglichkeit zu überwinden?
Beitragsbild: Holsteiner Treppe, Wuppertal; Frank Vincentz 2008 (CC BY-SA 3.0) via wikipedia.de.