Bibelarbeit mit der Netflixmethode (reli.werkstatt 08/2025)
Die reli.werkstatt bietet kurze thematische Inputs und bietet die Möglichkeit zu Austausch und Praxis.
Serien „bingen“, Handlungsstränge diskutieren, Charaktere analysieren – was junge Menschen beim Streaming begeistert, lässt sich kreativ auf die Bibel übertragen: mit der sogenannten Netflix-Methode.
Bei dieser Methode schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle von Produzent*innen, die eine biblische Erzählung als moderne Serie inszenieren: Welche Szenen gehören unbedingt in die erste Folge? Welche Figur verdient ein eigenes Spin-off? Und wie würde der Cliffhanger aussehen? Die Methode lädt dazu ein, sich auf neue Weise mit biblischen Texten auseinanderzusetzen – erzählend, reflektierend und nah an der Lebenswelt der Lernenden. Dabei eröffnen sich spannende Zugänge zu biblischen Figuren, zentralen Themen und ihrer Relevanz für heute.
Zum Format reli.werkstatt: Die Regionalgruppe NRW des relilab bietet in etwa zweiwöchigem Rhythmus ein Werkstattangebot an, das das breite Angebot des relilab ergänzen möchte. Die Werkstatt wird jeweils eingeleitet mit einem Input zu einem wechselnden Thema: Mal steht ein digitales Tool oder die Welt des Digitalen im Fokus, mal sind theologische Fragestellungen leitend, mal bildet die Herausforderung wachsender Heterogenitäten unter den Schülerinnen und Schülern für den Religionsunterricht den Schwerpunkt der digitalen Fortbildungsstunde. Die Werkstätten bieten darüber hinaus Zeit zum thematischen Austauschen und praktischen Ausprobieren des Vorgestellten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wer eine Teilnahmebescheinigung für eine oder mehrere Werkstätten haben möchte, melde sich bitte im Vorfeld an auf der Homepage des Instituts für Lehrerfortbildung NRW.
In der reli.werkstatt am 5. Mai 2026 ist Nicole Gleißner, Katechetisches Institut Aachen, eure Referentin.
Die Veranstaltung trägt zur Medienkompetenzentwicklung in folgendem Bereich bei: 1.2 digitale Werkzeuge (gemäß Medienkompetenzrahmen NRW).
Beitragsbild: Holsteiner Treppe, Wuppertal; Frank Vincentz 2008 (CC BY-SA 3.0) via wikipedia.de.